Im Rückentraining setzen wir selektiv und fokussiert Übungen aus Pilates, Yoga und Functional Training ein, um deine Wirbelsäulenbeweglichkeit zu verbessern, deine Rumpfkraft zu stärken, Verspannungen im Nacken und unteren Rücken zu lösen und ungünstige Bewegungsmuster zu verbessern.

Die Übungen sind einfach, leicht zu erlernen, aber äußerst effektiv. Du brauchst keine Yoga-oder Pilates-Vorkenntnisse und keine besonderen körperliche Voraussetzungen. Was du allerdings brauchst, ist die Bereitschaft, regelmäßig (idealerweise 2-3mal die Woche) zu trainieren, und sei es nur allein zu Hause für jeweils 10 Minuten.

Meine Workshops, Personal- und Gruppentrainings vermitteln dir die dafür erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten.

Für wen ist Rückentraining geeignet?

Rückentraining ist für fast jede und jeden geeignet. Die Übungen lassen sich modifizieren, sodass sie auch dann für dich geeignet sind, wenn du in deiner Bewegung eingeschränkt bist.

Idealerweise nutzt du die Übungen prophylaktisch, erfahrungsgemäß tun die Meisten es eher begleitend zur Physiotherapie oder bei bereits vorhandenen oder vergangenen Beschwerden.

Wann ist Vorsicht geboten?

Falls du gerade operiert wurdest, unter akuten Verletzungen, Osteoporose, Spondylolysthese, Facettensyndrom oder anderen Beschwerden leidest, konsultiere bitte vorab deine Ärztin/deinen Arzt und kläre ab, ob ein Training für dich zum aktuellen Zeitpunkt geeignet ist.

Ich rate dir in diesem Fall, ein Personal Training zu buchen, sodass wir genau auf deine Bedürfnisse und Problemstellungen eingehen können.

Rücken-Workshops

mit mir trainieren

Was bringt mir Rückentraining?

Du lernst, deine Wirbelsäule wieder „plangemäß“ zu verwenden.

Wir mobilisieren soweit möglich jedes einzelne Wirbelsegment, aktivieren und stärken die tiefliegende Stützmuskulatur.

Ein Wirbelsegment besteht aus 2 Wirbeln und der dazwischenliegenden Bandscheibe, die du dir vereinfacht als gelgefüllten Ball, geschützt durch einen starken, flexiblen Faserring vorstellen kannst. Jeweils 2 Wirbel sind also gegeneinander in allen Richtungen frei beweglich. Die knöcherne Struktur der Wirbelkörper, Bänder und die Stell- und Stabilisationsmuskulatur der Wirbelsäule schränkt diese Bewegungsfreiheit idealerweise auf ein gesundes Maß ein.

Der Mensch besitzt 23 solcher Wirbelsegmente. Jedes in sich besitzt nur ein relativ geringes Bewegungsausmaß, in ihrer Gesamtheit aber machen sie unsere Wirbelsäule zu einer weiträumig flexiblen, multidirektional beweglichen, dynamisch-stabilen Struktur.

Soviel zur Theorie. Die Praxis sieht leider anders aus. Die häufigste Ursache von Rückenschmerzen liegt darin begründet, dass wir verlernt haben, alle Wirbelsegmente ansteuern und in Bewegungen einbeziehen zu können.

Die meisten Menschen in westlich geprägten Gesellschaften bewegen sich fast ausschließlich aus nur wenigen, oft nur mehr 3-4 Wirbelsegmenten. So werden einige wenige Segmente laufend überbeansprucht, Bandscheiben-Probleme sind vorprogrammiert. Gleichzeitig wird der Rest der Wirbelsäule nach dem Prinzip „don’t use it, lose it“ immer unbeweglicher, die Muskulatur verkümmert und verliert zunehmend ihre Stützfunktion.

In Rückentraining-Stunden lernst du, deine ganze Wirbelsäule wieder zu nutzen und zu bewegen. Wir mobilisieren dafür die wenig beweglichen Bereiche (zB häufig: Brustwirbelsäule in Streckung) und üben, die feine Stell-und Stützmuskulatur der Wirbelsäule bewusst anzusteuern und zu stärken.

Du kräftigst dein Körperzentrum

Das harmonische Zusammenspiel von ausreichend starker Beckenbodenmuskulatur und tiefer Rumpfmuskulatur (vor Allem Multifidus, Transversus Abdominis, schräge Bauchmuskeln) verhilft dir zu einem gesunden, stabilen Rücken und einer eleganten, aufrechten Körperhaltung.

Du löst muskuläre Verspannungen und Verklebungen im Bindegewebe

Stressbedingte und auf Muskelverspannungen beruhende Rücken-, Kopf- und Nackenschmerzen können so gelindert werden.

Muskeln sind oft verspannt, weil sie Aufgaben übernehmen müssen, für die sie nicht konzipiert sind. Ein großer Muskel, wie etwa der Trapezmuskel, ist in erster Linie für kurzfristige, großräumige Bewegungen ausgelegt. Muss er langfristig kontrahieren (etwa, weil du stressbedingt oder während stundenlanger Arbeit am Computer dauernd die Schultern hochziehst), verkrampft er und schmerzt. Hier kann Entspannung und sanftes Dehnen deutliche Erleichterung bringen

Beim Dehnen lösen wir auch myofasziale Verklebungen. Im faszialen Bindegewebe liegen viele Schmerzrezeptoren, und energetisch gesehen verlaufen hier die Meridiane. Welche Sichtweise auch immer du bevorzugst: Klar ist, dass alles, was die Dehnbarkeit und Gleitfähigkeit des Bindegewebes verbessert, deine Beweglichkeit und dein Wohlbefinden positiv beeinflusst.

Du übst funktionale, ergonomische Bewegungsmuster, mit denen du dich schmerzfrei und sicher in Alltag und Sport bewegen kannst.

Zunächst lernst du, dysfunktionale Bewegungsmuster zu erkennen. Dann übst du, sie durch bessere zu ersetzen. Vor Allem hier sind regelmäßiges Training und Wiederholung ausschlaggebend für Erfolg.

Hier nur ein paar Stichworte: Heben von Lasten, Aufstehen, Hinsetzen, Niederlegen, Greifen, über Kopf Arbeiten, Rotationen…